Fisch

Wir haben die Lösung!

Bild Dr. Urs A. Weidmann mit Pilotkraftwerk 2

Die Schweiz hat als eines der ersten Länder beschlossen, aus der Atomenergie auszusteigen. Dies hat gute Gründe: Da die Schweiz die ersten, also ältesten Atomkraftwerke der Welt in Betrieb genommen hat, kommen diese nun an ihre physikalisch bedingte Altersgrenze und müssen ab 2019 ersetzt werden.

Parallel dazu neigt sich das fossile Zeitalter dem Ende zu, was eine Ablösung durch andere Energieressourcen nötig macht.

Drittens wird die Klimaerwärmung durch den immer noch ungebremsten CO2-Ausstoss der fossilen Energieressourcen das Ölzeitalter lange vor dem Versiegen der Quellen beenden.
Konkret wird man Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen ersetzen. Einerseits wird damit Öl und Gas durch Strom ersetzt und andererseits wird das immer wärmer werdende Klima nach Gebäudekühlung rufen – die ebenfalls elektrisch angetrieben wird (im Automobilsektor ist die Klimaanlage innert 3 Jahren bereits zur selbstverständlichen Ausrüstung geworden). Was den Vorgang beschleunigen wird: Nur mit elektrischen Wärmepumpen im Haushalt kann man neben heizen auch gleichzeitig praktisch ohne anlagebedingte Mehrkosten kühlen.

Wie sieht die Zukunft aus?

Photovoltaik und Wind werden als erneuerbare Energiequellen umweltfreundlich Strom ins Netz einspeisen. Während Wolkendurchgängen oder Windflauten wird die ausfallende Produktion durch Tausende dezentraler Kraftwerke kompensiert werden, die mit Methanol – dem neuen, CO2-neutralen Brennstoff – angetrieben werden.

Die Produktion von Methanol ist ein relativ einfacher, katalytischer Prozess und kann von jedermann vorgenommen werden. Jedes Land, jedes Dorf kann in Zukunft autonom und selbständig Methanol herstellen. Dies ist besonders wichtig für Entwicklungsländer, die keine wertvollen Dollars mehr für Ölimporte ausgeben müssen.

Prof. Dr. Urs A. Weidmann

 

 

 

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