Die Herausforderung in der Energiewende

Bekanntlich müssen unsere 5 Kernkraftwerke aus Altersgründen ab 2019 stillgelegt und durch etwas Neues ersetzt werden! Als Ersatz werden oft Kombikraftwerke genannt. Jedoch verbrennen diese fossile Energieträger und stossen dadurch zusätzlich CO2 aus – die Klimaerwärmung würde damit weiter beschleunigt.

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Etwa 80 % der Energieträger für die Stromproduktion entfallen auf fossile Quellen wie Kohle, Erdöl und Erdgas – dadurch werden im Schnitt pro Jahr ca. 7 Mrd (!) Tonnen CO2 ausgestossen! Neben den grossen CO2-Problemen, haben wir auch ein Speicher-und Transportproblem: Der Strom wird in der Regel nicht dort produziert, wo wir ihn verbrauchen, und nicht zu jenem Zeitpunkt, an dem wir ihn benötigen. Die Idee, Strom in Akkus zu speichern ist kostspielig, die Energiedichte schlecht, die Aufladung dauert zu lange und ist bezüglich Umweltverschmutzung problematisch.

Am kostengünstigsten und umweltfreundlichsten erfolgt die Speicherung der Energie vor Ort beim Verbraucher in chemischer Form – konkret in Methanol. Um die flüssige Energie wieder in Strom zu wandeln, hat Silent-Power das neue, hoch effiziente

Econimo-Minikraftwerk entwickelt. Econimo ist die Abkürzung von «Energy Converter Integral Module» (weltweit geschützte Marke). Dabei werden parallel Wärme und Strom erzeugt. Die Wärme wird zum Heizen und Kühlen (Gebäude, Fahrzeuge etc.) verwendet, der Strom wird ins Netz eingespeist oder treibt Elektromotoren in Geräten, Maschinen und Fahrzeugen an.

Im stationären Bereich entwickelt Silent-Power Minikraftwerke, die eine dezentrale Energieversorgung von Gebäuden sicherstellt. Mit diesem Konzept löst Silent-Power auf einen Schlag mehrere Energieprobleme. Auf die neue Technik umzusteigen ist kein Problem, da die bestehenden Strukturen genutzt werden. Dies ist rasch mach- und finanzierbar dank der bahnbrechenden Technologie des Econimo-Minikraftwerkes.

 

 

Die Hauptprobleme weltweit

PROBLEMATIK 1:
7 Mrd Tonnen CO2 pro Jahr

Für die weltweite Stromgewinnung werden rund 80% fossile Brennstoffe (Kohle, Öl, Erdgas) verwendet. Diese sind nur beschränkt verfügbar und verursachen u.a. Feinstaub und sie sind verantwortlich für jährlich 7 Mrd Tonnen CO2 Ausstoss. Die Folgen: Beschleunigter Temperaturanstieg, übersäuerte Meere, Waldsterben, Umweltschäden (Unfälle mit Öltankern und -plattformen) und durch Feinstaub verursachte gesundheitliche Schäden wie Lungenkrankheiten und Allergien.

PROBLEMATIK 2:
Produktion vs. Verbrauch

Während des Tages übertrifft der Stromverbrauch die Produktion an Bandenergie. Nachts sinkt der Verbrauch, doch die Produktion läuft weiter, denn Atom- und Kohlekraftwerke können nicht kurzfristig gedrosselt werden.
Weil er nicht bedarfsgerecht produziert wurde, werden mit dem billigen Nachtstrom die Pumpspeicherseen gefüllt. Dabei wird elektrische Energie in potentielle Energie des Wassers umgewandelt. Am nächsten Tag treibt das Wasser die Turbinen an, die dann teuren Spitzenstrom ins Netz speisen können. Das erhält leider den Anreiz für eine zentralisierte und nicht
bedarfsorientierte Strominfrastruktur.

PROBLEMATIK 3:
Unkontrollierte Kernspaltung

Atomenergie gilt zwar als CO2-neutraler Energieträger – Uran ist jedoch auch ein endlicher Energieträger. Unter hohem Ressourcenverbrauch und mit schweren gesundheitlichen Folgen wird er in vielen Regionen der Welt abgebaut. AKWs sind ein Risiko für Super-GAUs (Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima) mit unvorstellbaren Kollateralschäden und Kosten. Hinzu kommt, dass radioaktiver Abfall für mehrere 10 000 Jahre endgelagert werden muss.

PROBLEMATIK 4:
Energieverlust beim Transport

Die heutige Elektrizitätsversorgung wird hauptsächlich zentral über Grosskraftwerke gewährleistet. Dies hat zur Folge, dass die Versorgung der Endverbraucher mit Strom nur mit langen und verlustreichen Transportwegen zu realisieren ist. Durch den Transport des Stromes mit Freileitungen wird bis zu 11% der Energie vernichtet. Zudem ist die Transportsicherheit nicht immer gewährleistet (Stromausfälle, Blackouts).

 

 

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